Ausstellung: NATURNAH im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald

Die Ausstellung vom 1. Oktober 2026 bis 4. April 2027 im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald zeigt Arbeiten, deren Wirkung durch genaues und geduldiges Beobachten, die Konzentration auf das Wesentliche und eine reduzierte Formensprache geprägt ist.

Waldgeschichtliches Museum St. Oswald, Klosterallee 4, 94568 St. Oswald

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 9-17 Uhr – EINTRITT FREI

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 19 Uhr mit einer Vernissage eröffnet.

Laudatio: Stefan Rammer

Musikalische Umrahmung: Pine Cone lite

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Nachlese zur Ausstellungseröffnung:

Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, wurde im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald die Ausstellung NATURNAH eröffnet. Bis zum 4. April 2027 zeigt das Museum eine Auswahl meiner Holzschnitte. Die Vernissage begann um 19 Uhr, mit Laudatio von Stefan Rammer und der Musikbegleitung durch „Pine Cone lite“. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Museumsverein St. Oswald-Riedlhütte.

Ein Ort für diese Bilder zu finden, der besser passt, ist kaum möglich. Das Museum erzählt auf drei Etagen vom Zusammenspiel von Mensch und Natur im Bayerischen Wald. 

Weglassen als Methode

Angefangen habe ich mit gegenständlicher Landschaftsmalerei, schon damals meist in Schwarz-Weiß. Mit der Zeit wurden meine Bilder immer einfacher. Ich habe Striche, Flächen und Bildausschnitte reduziert, bis nur wenige Linien und Formen übrig blieben. Seit 1987 widme ich mich intensiv dem Holzschnitt. Er zwingt zur Konzentration, weil jede Linie, die ich ins Holz schneide, bleibt.

Was auf meinen Bildern zu sehen ist, lasse ich bewusst offen. Manche sehen eine Landschaft, andere einen Schatten oder einen Riss. Mein Holzschnitt legt sich nicht fest, die Betrachterin und der Betrachter ergänzen, was fehlt.

Warum „NATURNAH“?

Der Titel steht für zweierlei: die Nähe zur Natur und eine Nähe im Sehen. Die Holzschnitte kopieren die Landschaft nicht. Sie halten fest, was nach langem Hinschauen übrig bleibt. So passt die Ausstellung gut zu einem Museum, das den Menschen und seinen „Woid“ in den Mittelpunkt stellt.

Ein herzlichen Dank an das Museumsteam, an den Laudator, an die Musiker und für die zahlreichen Gäste!

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